Das Meer in uns

Wir kommen aus dem Meer

Drehen wir das Rad der Geschichte einmal kurz um ein paar Millionen Jahre zurück. Es gab die Erde. Es gab Meer. In ihm: die ersten Lebewesen, winzige einfache Einzeller, deren salziges Element ihr Leben bestimmt. Es gibt ihnen Lebensraum, liefert ihnen alle Nährstoffe und dient gleichzeitig als „Abfalleimer“.

Im Laufe der Zeit entwickeln sich aus den Einzellern größere Organismen, die sich alle aus dem Meer ernähren können. An Quallen kann man dies heute noch leicht erkennen.

Im Grunde sind sie ein großer Zellverband, der seine Nahrung aus dem ihn durchströmenden Meerwasser herausfiltert.

»Warum spielt eigentlich gerade Salz eine so wichtige Rolle in unserem Leben? Die Antwort findet sich in der Entstehungsgeschichte des Lebens selbst, nämlich vor Millionen von Jahren im Meer.«

Land in Sicht!

Die ersten Landlebewesen entwickeln sich und erschließen sich einen neuen Lebensraum mit neuen Bedingungen. Doch eines bleibt: Diese Lebewesen geben die Verbindung zum Meer nicht auf. Sie nehmen es gewissermaßen mit sich und tragen es in sich: als salzige Flüssigkeit.

Wie zu Urzeiten umspült, ernährt und entsorgt diese unsere Körperzellen – wie das Meer vor Millionen von Jahren. Daran hat sich über diesen gigantischen Zeitraum seit der Entwicklung vom Einzeller zum Menschen nichts geändert.